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Was kostet Co-Packing? Die wichtigsten Preisfaktoren

3 Min. Lesezeit

Wer Lohnverpackung oder Co-Packing anfragt, will meist zuerst wissen, was das kostet. Eine feste Preisliste gibt es dafür nicht, weil kaum zwei Aufträge gleich aussehen: Der Preis folgt dem Aufwand. Welche sechs Faktoren dabei den Ausschlag geben und was für ein belastbares Angebot gebraucht wird, steht in diesem Artikel.

Warum es keinen Pauschalpreis gibt

Co-Packing verbindet Verpackung und Logistik: Ware wird angenommen, sortiert, verpackt, etikettiert, gelagert und versendet. Welche dieser Schritte Ihr Produkt braucht und wie viel Zeit sie kosten, unterscheidet sich von Auftrag zu Auftrag erheblich. Einheitliche Teile in einen Karton zu legen ist eine andere Aufgabe, als ein Display mit mehreren Varianten zu bestücken, das vorher geprüft und gezählt werden muss.

Deshalb arbeiten die meisten Dienstleister mit individuellen Angeboten statt mit Listenpreisen. Für Sie hat das einen Vorteil: Sie zahlen für den Aufwand, den Ihr Projekt tatsächlich hat, und nicht für einen Durchschnittswert, der zu Ihrem Fall nicht passt.

Was Co-Packing und Lohnverpackung kosten: die sechs Faktoren

Diese Punkte entscheiden darüber, wie aufwendig Ihr Auftrag ist:

  • Menge und Losgröße: Große Serien lassen sich effizient abwickeln, bei kleinen Stückzahlen fällt der Aufwand pro Einheit stärker ins Gewicht. Kleine Mengen sind bei BKM kein Ausschlusskriterium, sie wirken sich aber auf das Angebot aus.
  • Produktart und Handling: Größe, Gewicht, Form und Empfindlichkeit bestimmen, wie viel Zeit und Technik das Handling braucht. Palettierte Hartwaren verlangen etwas anderes als empfindliche Elektronik.
  • Arbeitsschritte: Reines Umpacken ist weniger Aufwand als Sortieren, Etikettieren, Sets bilden und Displays bestücken. Je mehr Schritte ein Auftrag umfasst, desto mehr Zeit steckt darin.
  • Lagerung: Wie viel Fläche Ihre Ware braucht und wie lange sie bleibt, kann sich auf das Angebot auswirken. Wer Ware nur kurz durchschleust, hat einen anderen Bedarf als jemand, der Bestände über Monate vorhält.
  • Versand: Palettierung, Umreifung, Folierung und Versandpapiere gehören dazu, ebenso das Ziel. Ein Paketversand innerhalb Deutschlands ist weniger aufwendig als eine Spedition ins europäische Ausland mit Exportvorbereitung.
  • Zeitrahmen: Planbare, wiederkehrende Aufträge lassen sich besser einplanen als einmalige Eilaufträge. Kurzfristige Starts sind möglich, doch je früher das Volumen feststeht, desto genauer wird das Angebot.

Wo sich Aufwand sparen lässt

Ein Teil des Aufwands liegt in Ihrer Hand. Diese Vorbereitung macht Aufträge schneller und planbarer:

  • Klare Vorgaben: Steht fest, wie verpackt, etikettiert und gezählt werden soll, entfallen Rückfragen und Nacharbeit.
  • Saubere Anlieferung: Sortenrein und beschriftet angelieferte Ware spart Sortierzeit.
  • Gebündelte Chargen: Wenige größere Lieferungen sind effizienter abzuwickeln als viele kleine.
  • Frühe Planung: Saisonspitzen und Aktionen früh zu melden gibt dem Dienstleister Zeit, Kapazität einzuplanen.

Was Sie für eine Anfrage bereithalten sollten

Sie müssen nicht alles wissen: Schildern Sie Ihr Projekt kurz, BKM prüft die Umsetzung und meldet sich zeitnah zurück. Je genauer die Angaben, desto belastbarer das Angebot. Hilfreich sind:

  • Produkt: Art, Maße, Gewicht, wenn möglich Fotos oder ein Muster
  • Menge: Stückzahl pro Auftrag, einmalig oder wiederkehrend
  • Arbeitsschritte: was mit der Ware passieren soll, zum Beispiel sortieren, umpacken, etikettieren oder Sets bilden
  • Lagerung: Menge und gewünschte Dauer
  • Versand: Ziele und Versandart, bei Auslandslieferungen das Zielland
  • Zeitrahmen: Starttermin und gewünschter Liefertermin

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